Ausführungsbestimmungen zu den Statuten

Bemerkungen zu einigen Statutenartikeln

Zu Art. 7 – Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Mitteilungen ans Board von Nicht-Board Mitgliedern sind eine Woche vor dem Board Meeting schriftlich an die Präsidentin/den Präsidenten zu richten unter Bekanntgabe des gewünschten Themas. Die Entscheidung, das gewünschte Thema zu behandeln, unterliegt dem Ermessen der Präsidentin/des Präsidenten.

Die Präsidentin/der Präsident informiert das Board über die Gründe ihrer/seiner Entscheidung.

Zu Art. 8 (siehe auch Artikel 24, 5 und 6) – Beendigung der Mitgliedschaft Mitgliederbeiträge

1. Individuelle Mitglieder, welche ihren Beitrag nicht zeitgerecht bezahlen, unterliegen einer Geldbusse von 10% des Mitgliederbeitrags. Bei Nichtbezahlung des Beitrages innerhalb von sechs Wochen nach verschickter Mahnung erfolgt ein Ausschluss aus der Mitgliedschaft und eine Suspendierung der Mitgliederprivilegien.

Im Falle der Nationalen Gesellschaften wird eine Geldbusse von 5% des totalen Mitgliederbeitrages erhoben. Erfolgt keine Bezahlung der verspäteten Beiträge innerhalb von 6 Wochen nach erfolgter Mahnung, wird die Präsidentin/der Präsident der betreffenden Gesellschaft schriftlich von der Absicht des ISST Boards benachrichtigt, den Ausschluss gemäss Art. 8.2 an der nächsten Mitgliederversammlung vorzuschlagen.

Suspendierten individuellen Mitgliedern oder Mitgliedern einer Nationalen Gesellschaft wird erlaubt, innerhalb des folgenden Jahres wieder als volle Mitglieder der ISST beizutreten, vorausgesetzt, dass der volle Mitgliederbeitrag für das vorangegangene Jahr sowie die Geldbusse zusammen mit dem Beitrag für das laufende Jahr bezahlt wird.

2. Ausschlussbedingungen für eine Nationale Gesellschaft oder individuelle Mitglieder.

  1. Nichterfüllung der ISST Mindestanforderungen für Ausbildung
  2. Verletzung des Ethik Kodex

c. Nichtbezahlung des Mitgliederbeitrages

d. Verletzung von Artikel 2 und 3 der Statuten

Zu Art. 9 – Kongresse

1. Das Board entscheidet über die Häufigkeit von internationalen Kongressen

2. Das Board erhält Vorschläge der Nationalen Gesellschaften zusammen mit einem Kostenvoranschlag und dem geplanten Kongressort. Dem Board unterliegt die endgültige Entscheidung, welcher Vorschlag angenommen wird.

3. Das Board genehmigt das Thema und das vorgeschlagene Budget für einen internationalen Kongress

4. ISST bürgt für die Kosten eines Kongresses und stellt einen genehmigten Kostenvorschuss zur Verfügung. Das lokale Organisationskomitee übernimmt sodann die Verantwortung für die Organisation und den Ablauf des Kongresses

5. ISST übernimmt die Verantwortung für ein Defizit und den entstandenen Gewinn von internationalen Kongressen.

Es obliegt jedoch dem Organisationskomitee dafür zu sorgen, dass zumindest das Budget nicht überschritten wird. Eine finanzielle Aufstellung der Schlussabrechnung des Kongresses ist dem Board bis Ende November des Kongressjahres zu unterbreiten, damit die finanzielle Abrechnung des Kongresses in die Jahresrechnung der ISST aufgenommen werden kann.

6. Sollte ein Kongress einen Gewinn erwirtschaften, wird das Board in Anerkennung der Bemühungen des lokalen Organisationskomitees einen gewissen Betrag zugunsten eines lokalen Projekts gewähren. Ein Vorschlag für ein solches Projekt muss dem Board an dem dem Kongress folgenden Board Meeting unterbreitet und vom Board genehmigt werden.

Zu Art. 15 - Beschlussfassung (siehe auch Art. 6 der Statuten)

1. Falls eine Nationale Gesellschaft mit weniger als den ihr zustehenden Delegierten an der Generalversammlung teilnimmt, ist eine Stellvertretung möglich. Dafür ist eine schriftliche Vollmacht erforderlich.

Zu Art. 24 - Mitgliederbeiträge

1. Im Falle von voll pensionierten oder arbeitsunfähigen Mitgliedern, welche nicht mehr praktizieren, können die Beiträge um 75% des regulären Beitrages reduziert werden.

Weitere Gesuche für reduzierte Beiträge müssen dem Board vor dem nächsten anberaumten Meeting schriftlich und mit einer Erklärung der näheren Umstände unterbreitet werden. Die Entscheidung, eine Reduktion des Beitrages zu gewähren, obliegt dem Ermessen des Boards.

Appendix A

Die Sandspielausbildung versteht sich als Zusatzausbildung

a) Qualifikation für die Ausbildung in Sandspieltherapie

wie sie im „Blue Book“ der ISST 1986 festgelegt wurde:

1. Universitätsstudium in Medizin, Psychologie, Pädagogik, Theologie, Klinische Sozialarbeit, oder ein spezialisiertes Studium in einer humanistischen oder sozialen Wissenschaft.

Personen, die über kein Universitätsstudium aber über ein entsprechendes Fachstudium verfügen, können auch berücksichtigt werden.

2. Kenntnisse in Psychopathologie, Psychodiagnose und Psychotherapie, die in theoretischer Ausbildung und klinischer Erfahrung mit Klienten erworben wurden.

3. Nachweis einer vertieften inneren Entwicklung, die in einer persönlichen Analyse oder einem anderen Selbsterfahrungsprozess gemacht wurde.

4. Praxisbewilligung/Zulassung in Psychotherapie in Ländern, wo eine solche erforderlich ist.

In besonderen Fällen können Ausnahmen gemacht werden.

b) Anforderungen zur Erlangung des ISST Zertifikats

( Verfahren für Individuelle Mitgliedschaft in der ISST siehe Appendix B)

1. Selbsterfahrung in Sandspieltherapie mit einem ISST Mitglied, die wenn möglich der theoretischen Weiterbildung vorangehen soll.

2. Theoretische Ausbildung von mindestens 100 Stunden Teilnahme an Weiterbildungsseminaren, die in der Tradition von Dora Kalff auf den Grundlagen der Psychologie von C.G. Jung basieren.

3. Zwei schriftliche Seminararbeiten von mindestens 10, aber nicht mehr als 20 Seiten mit einem 1 1/2 Zeilenabstand. Mindestens eine Arbeit muss klinisches Sandspielmaterial enthalten.

4. Supervision der praktischen Arbeit in Einzel- oder Gruppensitzungen mit mindestens zwei verschiedenen Supervisoren. Die Gesamtzahl der Supervisionsstunden wird von jeder Nationalen Gesellschaft bestimmt, muss aber im Minimum 80 Stunden Einzel- und Gruppensupervision mit einem Lehrberechtigten der ISST umfassen. Davon müssen mindestens 30 Stunden Einzelsupervision sein. 50 Stunden Gruppensupervision werden akzeptiert, vorausgesetzt der Kandidat/die Kandidatin präsentiert sein/ihr eigenes Material in mindestens 10 Gruppensupervisionsstunden.

Die ISST ist der Auffassung, dass der Supervisor/die Supervisorin und der Therapeut/die Therapeutin der persönlichen Selbsterfahrung nicht dieselbe Person sein darf.

5. Eine vollständige Fallstudie von mindestens 30 bis maximal 50 Textseiten mit 1 1/2 Zeilenabstand. Die Fallstudie muss von drei ISST Lehrberechtigten gelesen und bewertet werden, wobei einer der Leser einer anderen Nationalen Gesellschaft als derjenigen des Kandidaten/der Kandidatin angehören muss. Der Selbsterfahrungstherapeut/die Selbsterfahrungstherapeutin eines Kandidaten/einer Kandidatin und der Supervisor/die Supervisorin des Abschlussfalles dürfen nicht Leser der Fallstudie sein. Die Leser teilen ihre Beurteilung der Fallstudie dem Mentor und dem Kandidaten/der Kandidatin mit. Die Festsetzung des Honorars für die Leser ist Aufgabe der Nationalen Gesellschaft.

c) Verfassen der Fallstudie

1. Die Fallstudie kann in jeder Sprache geschrieben werden, vorausgesetzt, dass Punkt 5, oben erfüllt ist.

2. Die Fotografien aller besprochenen Sandbilder müssen in der Studie enthalten sein.

3. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes muss der Therapeut/die Therapeutin in Ländern, wo dies erforderlich ist, eine Bestätigung unterschreiben, dass er/sie die schriftliche Erlaubnis des Klienten/der Klientin hat, das Fallmaterial zu verwenden.

4. Falls die Leser die Fallstudie zur Aufnahme ins internationale Archiv vorschlagen, ist eine Zusammenfassung der wesentlichen Fallmerkmale auf dem Data Summary Formular (Appendix C) vorzunehmen, das vom Mentor bezogen werden kann.

5. Der Kandidat/die Kandidatin bittet den Leser seiner/ihrer Wahl schriftlich oder telefonisch, seine/ihre Fallstudie zu beurteilen. Wenn dieser Leser die Beurteilung ablehnt, kann er/sie einen anderen qualifizierten Leser vorschlagen, welchen der Kandidat/die Kandidatin annehmen oder zurückweisen kann.

Nachdem die Beurteilung abgeschlossen ist, senden die Leser die Fallstudie in einem vom Kandidaten/der Kandidatin vorbereiteten Briefumschlag an den Autor zurück.

d) Der Mentor (Advisor)

1. Der Kandidat/die Kandidatin wählt einen Mentor, der ihn/sie während der Bearbeitung der Falldarstellung unterstützt und ihn/sie über die Form, die Wahl der Leser und weitere Fragen berät. Das Honorar des Mentors wird direkt mit den Kandidaten abgesprochen, es sei denn, die Nationale Gesellschaft setzt den Betrag fest.

2. Der Mentor prüft, ob der Kandidat/die Kandidatin alle Bedingungen der ISST Ausbildung, wie diese in den Ausbildungsrichtlinien festgelegt sind, erfüllt hat. Der Mentor ist dafür verantwortlich, dass alle ISST Mindestanforderungen für die Ausbildung erfüllt sind. Das Formular in Appendix D muss ausgefüllt werden. Eine Kopie davon wird allen Lesern gesandt; sie ist auch der endgültigen Anmeldung für eine ISST Mitgliedschaft beizulegen.

3. Der Mentor übermittelt den Kandidaten sowohl die Gesamtbeurteilung der Fallstudie durch die Leser, als auch vorzunehmende Aenderungen im Falle einer bedingten Annahme.

4. Der Mentor informiert die Leser über die Annahme des Falles.

5. Fehlt eine einstimmige Meinung der Leser, organisiert der Mentor ein Gespräch mit den Lesern.

6. Wenn die Leser eine Fallstudie angenommen haben und auch die anderen Ausbildungsanforderungen erfüllt sind, informiert der Mentor das ISST Sekretariat.

Er legt der endgültigen Anmeldung für eine Mitgliedschaft den Nachweis bei, dass alle ISST Ausbildungsanforderungen erfüllt sind (siehe Appendix D). Gleichzeitig teilt er mit, wie der Kandidat/die Kandidatin in der offiziellen ISST Mitgliederliste aufgeführt werden möchte (z.B. Name, Titel, Adresse, private/Praxis-Telefonnummer, Fax, Email Adresse)

e) Beurteilung der Abschlussfallstudie durch die Leser

1. Ein Leser hat die Wahl, eine Fallstudie anzunehmen, sie bedingt anzunehmen oder sie zurückzuweisen.

2. Die Beurteilung ist dem Mentor mitzuteilen, welcher den Kandidaten/die Kandidatin davon in Kenntnis setzt.

3. Nach Erhalt von allen drei Beurteilungen informiert der Mentor den Kandidaten/die Kandidatin über die endgültige Entscheidung.

4. Im Falle einer bedingten Annahme wird der Kandidat/die Kandidatin aufgefordert, unverzüglich die geforderten Aenderungen vorzunehmen. Nachdem diese von den Lesern angenommen wurden, kann der Kandidat/die Kandidatin die ISST Mitgliedschaft erhalten.

5. Eine Ablehnung der Abschlussarbeit bedeutet, dass die Fallstudie auch in revidierter Fassung nicht akzeptiert wird. Unter diesen Umständen kann eine Wiederbewerbung mit einer neuen Fallstudie eingereicht werden.

6. Im Falle einer Ablehnung können die Leser weitere Stunden von Supervision oder Beratung empfehlen, die zu nehmen sind, bevor eine neue Fallstudie unterbreitet werden kann.

7. Mit jeder neu unterbreiteten Fallstudie können die einmal eingesetzten Leser nicht ausgewechselt werden.

f) Konferenz der Leser bei fehlender Uebereinstimmung.

1. Wenn einer der drei Leser einen Fall zurückweist, ist innerhalb von zwei Monaten, nachdem die Resultate dem Mentor mitgeteilt wurden, eine Zusammenkunft der Leser einzuberufen.

2. Während einer Konferenz oder als Resultat davon können die Leser ihre ursprünglichen Meinungen ändern oder Kompromissvorschläge unterbreiten.

3. Wenn nach der Konferenz eine Mehrheitsentscheidung (z.B. zwei zu eins) für eine Annahme oder Ablehnung vorliegt, ist diese Entscheidung verbindlich.

4. Wird eine vorläufige Annahme vorgeschlagen, müssen die Leser eine übereinstimmende Empfehlung an den Kandidaten/die Kandidatin abgeben.

5. Der Mentor informiert den Kandidaten/die Kandidatin nach Erhalt aller drei endgültigen Meinungen über den Beschluss.

g) Aufnahme ins ISST Archiv

1. Besonders eindrucksvolle Abschlussfälle können zur Aufnahme ins internationale Archiv empfohlen werden, vorausgesetzt, der Klient hat seine Einwilligung gegeben und der Autor hat zugestimmt.

Das Archiv befindet sich in Zürich und ist durch das ISST Sekretariat zugänglich.

Appendix B

Verfahren für individuelle ISST Mitgliedschaft

1. Der Kandidat/die Kandidatin für individuelle Mitgliedschaft kann einen Lehrberechtigten der ISST als Mentor wählen, der vom Board anerkannt werden muss.

2. Dem Kandidaten/der Kandidatin wird mitgeteilt, welche Anforderungen noch erfüllt werden müssen, um die ISST Zertifikation zu erhalten.

3. Der Mentor verschafft sich Übersicht über den Fortschritt des Kandidaten/der Kandidatin.

4. Der Kandidat/die Kandidatin für individuelle Mitgliedschaft muss nachweisen, dass er/sie alle Mindestanforderungen erfüllt hat, wie sie im ISST Zertifikationsprozess der Ausführungsbestimmungen beschrieben sind. Dieses Material ist dem Mentor einzureichen.

5.. Der Mentor organisiert für den Kandidaten/die Kandidatin den Besuch eines relevanten ISST Treffens, an welchem dieser/diese von drei ISST Lehrberechtigten interviewt wird. Wenn der Kandidat/die Kandidatin jedoch den drei ISST Lehrberechtigten bereits gut bekannt ist, können diese den Kandidaten/die Kandidatin ohne formelle Interviews vorschlagen.

6. Nach Erfüllung aller übrigen Bedingungen (wie vom Mentor und vom ISST Board beschlossen), kann der Kandidat/die Kandidatin einen Fall präsentieren, wie dies in den Ausführungsbestimmungen (Appendix A b-f) beschrieben ist.

7. Individuellen Mitgliedern wird der Lehrberechtigungsstatus vom ISST Board gewährt, nachdem alle Mindestanforderungen für die Lehrberechtigung erfüllt sind, wie dies in Appendix E der Ausführungsbestimmungen beschrieben ist. Das individuelle Mitglied wird auch aufgefordert, einen Fall an einem ISST Kongress in Anwesenheit von drei Board Mitgliedern zu präsentieren, die dann beurteilen, ob dem individuellen Mitglied die Lehrberechtigung zu gewähren ist.

Appendix C

ISST Fallstudie – Richtlinien für das Archiv

Um einen Abschlussfall in das ISST Archiv aufzunehmen, erhält der ISST Kandidat/die Kandidatin von seinem/ihrem Mentor eine Kopie des Data Summary Formulars und sendet das ausgefüllte Formular zusammen mit der Falldarstellung ans ISST Sekretariat.

Fallstudie,

Titel..............................................................................................................................................

Untertitel......................................................................................................................................

Autor............................................................................................................................................

Datum..........................................................................................................................................

Autor und Klient erlauben, dass dieses Material für Lehr- oder Forschungszwecke verwendet werden kann

Unterschrift des Autors............................................................................................................

Aliasname des Klienten.............................................................................................................

Geschlecht........................................................ Alter bei Beginn der Therapie......................

Ausbildung........................................................Beruf...............................................................

Überweisung durch.................................................................................................................

Symptome...................................................................................................................................

Diagnose ICD oder DSM...........................................................................................................

Zweitdiagnose.............................................................................................................................

Psychodynamische Aspekte......................................................................................................

Dauer des Prozesses (Jahre/Monate)........................................................................................

Sitzungen …… Sandbilder …..

Andere therapeutische Massnahmen........................................................................................

Resultat der Nachuntersuchung..............................................................................................

Umfang (Seiten) …….. Zusammenfassung (Seiten) …… Bibliographie (Seiten) …..

Beschriebene Sandbilder ……. Skizzen …..

Wichtigste Symbole....................................................................................................................

Appendix D

Download Appendix D PDF

Appendix E

Mindestrichtlinien für Erlangung der ISST Lehrberechtigung

Ein ISST Lehrberechtigter hat folgende Kriterien zu erfüllen:

1. Publikation eines Artikels in einer Sandspielzeitschrift oder eine Fallpräsentation an einem internationalen Kongress

2. Teilnahme an einem internationalen ISST Kongress

3. Wenigstens zwei Jahre ISST Mitgliedschaft

4. Teilnahme an Seminaren als Co-Referent („Co-teaching“)

5. Die ISST Lehrberechtigung kann ausnahmsweise an qualifizierte individuelle Mitglieder gewährt werden

6. Um die Lehrberechtigung zu erhalten, müssen die Anforderungen der entsprechenden Nationalen Gesellschaft erfüllt sein.

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Appendix F

Anforderungen für die ISST Mitgliedschaft für diplomierte Jungsche Analytiker

Das Sandspiel wurde von Dora Kalff entwickelt und basiert auf den psychologischen Grundlagen von C.G. Jung. Voll qualifizierte Jungsche Analytiker können eine angepasste Ausbildung absolvieren, um ISST Mitglied zu werden. Diese Ausbildung muss mindestens umfassen:

1. Persönlicher Sandspielprozess mit einem ISST Mitglied

2. 60 Stunden spezifische Sandspiel Seminare

3. Klinische Fallsupervision: 40 Stunden, davon müssen 15 Einzelsupervisionsstunden sein.

Es werden maximal 25 Gruppensupervisionsstunden anerkannt. Der Kandidat/die Kandidatin muss eigene Sandspielfälle in wenigstens 5 Gruppensupervisionsstunden präsentieren.

4. Eine Seminararbeit mit klinischem Sandspielmaterial

5. Vorlage einer schriftlichen Abschlussfallstudie (Sandspielprozess), wie in Appendix A b-f beschrieben

Zusätzlicher Appendix zu den Ausführungsbestimmungen.

Angenommen vom ISST Vorstand am 22. August 2007

  1. Für die Erlangung des ISST Zertifikats sind max. 12 Stunden online theoretischer Unterricht erlaubt.
  2. Es ist dem Supervisor überlassen, ob er/sie virtuelle/elektronische Supervision erteilen will. Aus der Sicht der ISST soll elektronische Supervision nur dann erteilt werden, wenn vorher eine persönliche, professionelle Beziehung zwischen dem Supervisor und dem Studierenden hergestellt wurde.
  3. Gruppensupervision: Aus der Sicht der ISST soll die Anzahl der persönlich in der Gruppe anwesenden Teilnehmer 6, max. 10 betragen.