S T A T U T E N

Genehmigt von der Generalversammlung durch schriftliche Stimmabgabe am 15. Januar 2006

ALLGEMEINES

Art. 1

Name und Sitz

Unter dem Namen Internationale Gesellschaft für Sandspiel Therapie (ISST) besteht ein Verein im Sinne der Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches mit Sitz in Zürich.

Art. 2

Definition

Die Sandspieltherapie ist eine Therapiemethode, die von Dora Kalff entwickelt wurde und auf den Grundlagen der Psychologie C.G.Jungs aufbaut. Das Sandspiel ist eine schöpferische Therapieform, eine Form von „imaginatio“ im Sinne von C.G.Jung. Er versteht „imaginatio“ als „konzentrierter Extrakt der lebendigen körperlichen sowohl wie seelischen Kräfte“. Bei der Sandspieltherapie wird im „freien und geschützten Raum“ der therapeutischen Beziehung und des Sandkastens mit Sand, Wasser und Miniaturen ein Bild gestaltet. Eine Serie von Sandbildern stellt eine fortlaufende praktische Auseinandersetzung zwischen dem Bewusstsein und dem Unbewussten eines Klienten/einer Klientin dar, wodurch ein ganzheitlicher Prozess in Gang gebracht wird, der die Heilung und Entwicklung der Persönlichkeit möglich macht.

Art. 3

Zweck und Ziele der Gesellschaft

Die Gesellschaft ISST ist eine internationale Organisation für juristische und natürliche Personen, die in Sandspiel Therapie gemäss vorstehender Definition ausgebildet sind, mit dieser Therapieform arbeiten und sie durch Forschung weiterentwickeln.

Ihre Ziele sind:

  1. Förderung des Studiums der Sandspiel Therapie.
  2. Verbreitung des Wissens über Sandspiel Therapie.
  3. Förderung eines qualifizierten Standards in Ausbildung und Praxis auf der Basis eines ethisch-therapeutischen Verhaltens.
  4. Durchführung von Kongressen und Tagungen.

Die Gesellschaft ISST verfolgt diese Ziele unter angemessener Beachtung des autonomen Status und der beruflichen Interessen ihrer

Mitglieder, sowohl der ISST zertifizierten Mitglieder der Nationalen Gesellschaften als auch der Individuellen Mitglieder.

Die Mitglieder der ISST verpflichten sich, Regeln aufzustellen und zu befolgen, die jede Diskriminierung auf der Basis von Rasse, Religion, ethnischen Ursprungs, Geschlecht und sexueller Orientierung im Zusammenhang mit Bewerbungen in Berufsgesellschaften, Ausbildungsprogrammen und öffentlichen Veranstaltungen, die von der ISST organisiert werden, untersagen.

Art. 4

Vereinssprachen

Deutsch und Englisch sind die offiziellen Sprachen der ISST. Die Statuten und Ausführungsbestimmungen sind nur in deutscher und englischer Sprache rechtsverbindlich. Im Zweifelsfalle gilt der englische Wortlaut. Offizielle Dokumente der ISST werden auch in Italienisch und wenn nötig in andere Sprachen übersetzt.

MITGLIEDSCHAFT

Art. 5

Mitgliedschaft

Es gibt drei Arten von Mitgliedern:

  1. Nationale Gesellschaften (juristische Personen)
    Nationale Gesellschaften sind die ISST Mitglieder einer Nationalen Gesellschaft für Sandspiel Therapie, die als Gruppenmitglieder in die ISST aufgenommen wurden. Es sind die Nationalen Gesellschaften, die Mitglieder der ISST sind; deren ISST-zertifizierte Mitglieder werden dadurch indirekte Mitglieder der ISST.
    Normalerweise gibt es eine Nationale Gesellschaft in einer Nation. ( Ausnahmen werden in den Ausführungsbestimmungen geregelt).
  1. Individuelle, direkte Mitglieder (natürliche Personen)
    Ein Individuelles Mitglied ist ein(e) Sandspiel TherapeutIn, die (der) in die ISST aufgenommen wurde, ohne Mitglied einer Nationalen Gesellschaft zu sein.

    Dieser Status gilt

      1. für Sandspiel TherapeutInnen, die an Orten praktizieren, wo nicht genügend (mind. 5 ) ISST zertifizierte Sandspiel TherapeutInnen vorhanden sind, um eine Nationale Gesellschaft zu bilden;
      2. für besondere Ausnahmefälle gemäss Entscheid des Vorstandes.

  2. Ehrenmitglieder;
    Solche sind insbesondere alle Gründungsmitglieder.

Die Aufnahmebedingungen für die verschiedenen Mitgliederarten werden in den Ausführungsbestimmungen zu den Statuten festgelegt, (siehe Art. 19 Abs.1 Ziffer 3)
Alle Arten von Mitgliedern werden vom Vorstand gewählt (siehe Art. 19, Abs.1, Ziffer 4)

Art. 6

Stimmrecht

In der Generalversammlung haben Nationale Gesellschaften pro fünf eigene ISST –zertifizierte Mitglieder eine Stimme.

Massgebend für die Anzahl Stimmberechtigter ist der Bestand an ISST-zertifizierten Mitgliedern je Nationale Gesellschaft am 1. Januar des Jahres, in dem die Abstimmung/Wahl stattfindet.

Ein bis fünf Individuelle Mitglieder erhalten eine Stimme; je eins-fünf weitere Individuelle Mitglieder erhalten eine weitere Stimme.

Die Ehrenmitglieder werden zu den Individuellen Mitgliedern gezählt, wenn sie nicht Mitglied einer Nationalen Gesellschaft sind.

Die Individuellen Mitglieder bestimmen vor der jeweiligen Versammlung aus ihrem Kreis die Personen, welche das Stimmrecht ausüben.

Die Stimmkraft einer Nationalen Gesellschaft oder der Individuellen Mitglieder in ihrer Gesamtheit ist in jedem Fall auf 25% der abgegebenen Stimmen beschränkt.

Art. 7

Rechte und Pflichten

Die Individuellen (direkten) Mitglieder und die ISST Mitglieder einer Nationalen Gesellschaft (indirekte Mitglieder) sind berechtigt, an allen Vorstandssitzungen der ISST teilzunehmen und mit der Erlaubnis des Präsidenten/ der Präsidentin an solchen Versammlungen zu sprechen, aber sie sind nicht stimmberechtigt. (Siehe Ausführungsbestimmungen)

Direkte und indirekte ISST Mitglieder erhalten die Veröffentlichungen der Gesellschaft.

Die ISST Mitglieder einer Nationalen Gesellschaft und die Individuellen Mitglieder sind berechtigt, sich als Mitglieder der ISST zu bezeichnen.

Die ISST Mitglieder einer Nationalen Gesellschaft und die Individuellen Mitglieder sind verpflichtet einen Jahresbeitrag zu bezahlen, dessen Höhe von der Generalversammlung festgelegt wird (siehe Art. 14 Ziffer 4 und Art. 24).

Art.8

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird beendet:

  1. bei Auflösung einer Nationalen Gesellschaft,
  2. mit dem Tod eines Individuellen Mitgliedes,
  3. durch schriftliche Austrittserklärung einer Nationalen Gesellschaft oder eines Individuellen Mitglieds, die spätestens acht Wochen vor dem Ende des Geschäftsjahres am Sitz der ISST eingegangen sein muss. Beim Austritt verliert das Mitglied die Ausbildungsberechtigung.
  4. bei Nichtzahlung des Jahresbeitrages (siehe Ausführungsbestimmungen).
  5. zufolge Ausschluss durch die Generalversammlung (siehe Ausführungsbestimmungen).


Der Vorschlag auf Ausschluss einer Nationalen Gesellschaft

oder eines Individuellen Mitgliedes (nicht aber eines bestimmten ISST Mitgliedes einer Nationalen Gesellschaft) kann vom Vorstand gemacht werden. Der Vorstand muss alle Mitglieder über einen solchen Vorschlag mindestens drei Monate vor einer Generalversammlung schriftlich informieren. Für die Aufhebung einer Mitgliedschaft ist in der Generalversammlung eine Zweidrittelmehrheit der Stimmen erforderlich; die ISST ist nicht verpflichtet, ihren Entscheid zu begründen. Der Vorstand ist berechtigt, eine Nationale Gesellschaft oder ein Individuelles Mitglied zu suspendieren und seine Mitgliedschaft aufzuheben oder weiterzuführen, je nach Entscheid der Generalversammlung (siehe Ausführungsbestimmungen).

Art. 9

Kongress

Die ISST organisiert regelmässig internationale Kongresse mit Hilfe eines lokalen Organisationskomitees. Die Details werden in den Ausführungsbestimmungen geregelt.

Art. 10

Ethik

Der Vorstand der ISST entwickelt einen Standard für ethische Praxis, dessen Befolgung für die Individuellen Mitglieder verpflichtend ist. Den Nationalen Gesellschaften soll dieser Standard als Inspiration zur Entwicklung ihres eigenen Ethikstandards dienen.

ORGANE

Art. 11

Die Organe der ISST sind:

  • Die Generalversammlung
  • Der Vorstand
  • Die Revisionsstelle

GENERALVERSAMMLUNG

Art. 12

Generalversammlung

Die Generalversammlung ist das oberste Organ der ISST. Die ordentliche Generalversammlung wird zum Zeitpunkt eines Kongresses durchgeführt.

Eine ausserordentliche Generalversammlung findet statt, wenn es der Vorstand beschliesst oder wenn dies mindestens ein Fünftel der Mitglieder schriftlich und unter Angabe von Gründen verlangt, (ZGB Art. 64 Abs. 3.)

Art. 13

Einberufung

Die Einberufung der Generalversammlung erfolgt mindestens 4 Wochen vor dem Versammlungsdatum durch schriftliche Einladung und unter Angabe der Traktandenliste.

Eine ausserordentlichen Generalversammlung muss mindestens 8 Wochen vorher einberufen werden

Art. 14

Aufgaben

Die Aufgaben der Generalversammlung sind:

  1. Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung.
  2. Abnahme des Jahresberichts, Abnahme der Jahresrechnungen, Kenntnisnahme des Budgets und des Revisionsberichtes
  3. Entlastung des Vorstandes.
  4. Festsetzung der Mitgliederbeiträge.
  5. Wahl der Präsidentin/des Präsidenten, die/der in dieser Funktion keine Nationale Gesellschaft vertritt.
  6. Wahl der Quästorin/ des Quästors, die/der in dieser Funktion keine Nationale Gesellschaft vertritt.
  7. Bestätigung der Vorstandsmitglieder und ihrer Vertreter.
  8. Wahl des Revisors.
  9. Änderung der Statuten.
  10. 10.Beschlussfassung über traktandierte Anträge.
  11. Entscheidung über die Auflösung der ISST oder dessen Fusion mit einer anderen juristischen Person.

Art. 15

Beschlussfassung

Beschlüsse und Wahlen der Generalversammlung erfolgen, wenn nicht anders festgelegt, mit dem einfachen Mehr der anwesenden und vertretenen Mitglieder (siehe Art. 6 und Art. 15 Abs. 2).

Vertretung ist gemäss der Regelung in den Ausführungsbestimmungen zulässig.

Statutenänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der stimmberechtigten Mitglieder.


Die Stimmabgabe erfolgt durch Handheben, durch geheime Abstimmung, in Ausnahmefällen auf dem Postweg, per Fax oder per E-Mail.

In diesem Fall ist eine einfache Mehrheit, bezw. eine Zweidrittelmehrheit von allen ISST Mitgliedern erforderlich.

Art. 16

Anträge

Anträge der Mitglieder an die Generalversammlung sind 3 Monate vor dem Versammlungsdatum der Präsidentin / dem Präsidenten einzureichen. Über Geschäfte, die nicht fristgerecht eingereicht wurden, kann nicht Beschluss gefasst werden.

VORSTAND

Art. 17

Vorstand und Wahl des Vorstandes

Der Vorstand besteht aus mindestens fünf oder mehr Mitgliedern und wird von der Generalversammlung gewählt. Mit Ausnahme der/des von der Generalversammlung gewählten Präsidentin/Präsidenten und der Quästorin/ des Quästors konstituiert sich der Vorstand selbst.

Jede Nationale Gesellschaft hat das Recht pro ein- bis-dreissig (1-30) ISST- zertifizierte Mitglieder ein Vorstandsmitglied und dessen Vertreter vorzuschlagen, die aber von der Generalversammlung gewählt werden müssen. Hat die Nationale Gesellschaft mehr als dreissig ISST zertifizierte Mitglieder, so hat sie ein zusätzliches Vorschlagsrecht.

Für die Individuellen Mitglieder gilt das analoge Vorschlagsrecht wie für den Vorstand: Für dreissig Individuelle Mitglieder ein Vorschlagsrecht. Hat die ISST mehr als dreissig Individuelle Mitglieder, so haben diese ein zusätzliches Vorschlagsrecht.

Art. 18

Amtsdauer

Die Amtsdauer der Präsidentin/ des Präsidenten, der Quästorin/des Quästors und der übrigen Vorstandsmitglieder beträgt vier Jahre. Wiederwahl für eine zweite Amtsdauer ist möglich. Bei Ersatzwahlen der Präsidentin/des Präsidenten, der Quästorin/des Quästors oder eines anderen Vorstandsmitgliedes tritt der/die Gewählte in die Amtsperiode seiner/es Vorgängers/in ein.

Ein Vorstandmitglied kann als Präsidentin /Präsident gewählt werden. In diesem Fall beginnt sie/er mit einer neuen Amtsperiode von vier Jahren mit der Möglichkeit einer Wiederwahl.

Art. 19

Aufgaben

Dem Vorstand sind alle Aufgaben übertragen, für die nicht die Generalversammlung zuständig ist, insbesondere

  1. Einladung zur und Antragstellung an die Generalversammlung.
  2. Rechnungsablage für jedes Geschäftsjahr und Vorlage eines Budgets für das nächste Geschäftsjahr/die nächste Amtsperiode.
  3. Erlass von Ausführungsbestimmungen zu den Statuten, sowie genereller Richtlinien.
  4. Wahl aller Arten von Mitgliedern.
  5. Vertretung des Vereins gegen aussen und Regelung der Zeichnungsberechtigung.
  6. Allgemeine Geschäftsführung.
  7. Ausführung der Beschlüsse der Generalversammlung.

Für die Betreuung der administrativen Arbeiten unterhält der Vorstand ein professionelles Sekretariat.

Art. 20

Beschlussfassung

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder oder deren Vertreter anwesend ist.

Die Beschlussfassung erfolgt mit dem einfachen Mehr der anwesenden Mitglieder. Bei Gleichheit zählt die Stimme der Präsidentin / des Präsidenten doppelt.

Es können auch Zirkularbeschlüsse per Post, Fax oder E-Mail gefasst werden; sie sind in das Protokoll der nächst folgenden Vorstandssitzung aufzunehmen. In diesem Fall ist eine einfache Mehrheit aller Vorstandsmitglieder erforderlich.

Art. 21

Geschäftsführung

Der Vorstand kann bestimmte Aufgaben an eine Geschäftsführung delegieren, die aus der Präsidentin / dem Präsidenten und mehreren Mitgliedern des Vorstandes besteht. Er erlässt dazu ein Geschäftsreglement, das Aufgaben und Kompetenzen sowie die Pflicht zur Berichterstattung regelt.

Der Vorstand ist berechtigt, zur Durchführung besonderer Aufgaben ständige Kommissionen oder ad hoc Kommissionen einzusetzen, deren Mitglieder nicht Vorstandsmitglieder sein müssen. Zur Einsetzung einer solchen Kommission ist ein Delegationsbeschluss zu fassen, der die delegierte Aufgabe, die Zuständigkeit, Kompetenzen, Mittel und Berichterstattungspflicht umschreibt.

REVISIONSSTELLE

Art. 22

Revisionsstelle

Als Revisionsstelle wird ein Treuhand- oder Revisionsbüro für die Dauer bis zur Durchführung der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt. Die Revisionsstelle prüft die Rechnung des Vereins und erstattet zuhanden der Generalversammlung einen schriftlichen Bericht.

FINANZEN UND RECHNUNGSWESEN

Art. 23

Finanzmittel

Die Einnahmen des Vereins bestehen aus:

  1. Den Mitgliederbeiträgen,
  2. Den Spenden und Legaten,
  3. Den Erträgen aus dem Vereinsvermögen,
  4. Den Erträgen aus weiteren Aktivitäten.

Art. 24

Mitgliederbeiträge

Der Mitgliederbeitrag je Individuelles Mitglied wird von der Generalversammlung festgelegt, (siehe Art. 14 Ziffer 4.)

Der Mitgliederbeitrag der Nationalen Gesellschaften berechnet sich wie folgt:

Anzahl ISST zertifizierte Mitglieder der Nationalen Gesellschaft per 1. Januar multipliziert mit dem festgelegten Mitgliederbeitrag für Individuelle Mitglieder.
Die Nationalen Gesellschaften sind verpflichtet, dem Vorstand bis 31. Januar jeden Jahres den Bestand an ISST Mitgliedern ihrer Gesellschaft per 1. Januar schriftlich zu melden.

Der Mitgliederbeitrag ist bis spätestens 31. März des Beitragsjahres an die ISST zu bezahlen.

Für Mitglieder, die sich aus der beruflichen Arbeit zurückgezogen haben oder die nicht mehr fähig sind zu arbeiten, aber doch noch Mitglieder der ISST bleiben möchten, oder für Mitglieder, die Schwierigkeiten haben, den Mitgliederbeitrag zu zahlen, kann vom Vorstand ein spezieller Mitgliederbeitrag festgesetzt werden.

(Die Details werden in den Ausführungsbestimmungen geregelt.)

Individuelle Mitglieder, die ihren Mitgliederbeitrag nicht ordnungsgemäss entrichten, erhalten eine einmalige Mahnung und entrichten eine Mahngebühr. Nach der gesetzten Frist verlieren sie ohne weiteres ihre Mitgliedschaft bei der ISST; sie werden von der Mitgliederliste gestrichen und sind nicht mehr berechtigt, sich als Mitglieder der ISST zu bezeichnen. (Siehe Ausführungsbestimmungen)

ISST Mitglieder von Nationalen Gesellschaften, welche den Mitgliederbeitrag nicht rechtzeitig an ihre Gesellschaft entrichten, erhalten von ihrer Nationalen Gesellschaft eine einmalige Mahnung und zahlen eine Mahngebühr. Nach der gesetzten Frist verlieren sie das Recht, sich als Mitglieder der ISST zu bezeichnen; sie werden in den entsprechenden Listen gestrichen. Die Nationale Gesellschaft bleibt zur Bezahlung des Mitgliederbeitrages gemäss Art. 24 Absatz 1 verpflichtet. (Siehe Ausführungsbestimmungen)

Die wegen Nichtbezahlung der geschuldeten Mitgliederbeiträge ausgeschlossenen Mitglieder können nach Bezahlung der geschuldeten Beiträge wieder aufgenommen werden bzw. das Recht, sich als Mitglieder der ISST zu bezeichnen, wieder zurück erlangen.

Art. 25

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Art. 26

Haftung

Die Haftung der ISST soll die aktuellen Mittel nicht überschreiten. Die Nationalen Gesellschaften und die Individuellen Mitglieder haften nicht für die Verbindlichkeiten der ISST.

AUFLOESUNG UND FUSION

Art. 27

Auflösung

Die Auflösung des Vereins und die Fusion mit einer anderen juristischen Person kann von einer Generalversammlung oder durch Zirkularbeschluss (Abstimmung auf dem Postweg) beschlossen werden. Gleichzeitig ist über die Verwendung des Vereinsvermögens nach Liquidation zu befinden.

Für die Annahme eines Auflösungsbeschlusses durch postalische Abstimmung sind drei Viertel aller Mitgliederstimmen notwendig.

Für die Zustimmung an einer Generalversammlung beträgt das Quorum zwei Drittel der stimmberechtigten Stimmen.

Scheitert eine Abstimmung über die Auflösung des Vereins am notwendigen Quorum und können die Organe nicht mehr statutenkonform bestellt werden, kann eine zweite Generalversammlung einberufen werden, die mit dem absoluten Mehr der anwesenden Stimmen über die Auflösung beschliesst.

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Art. 28

Inkrafttreten

Diese Statuten treten sofort mit ihrer Annahme in Kraft.

Die Präsidentin ISST Die Protokollführerin

Ruth Ammann, Yvonne Trüeb

Zürich, 15. Januar 2006